«Als Junge wird man geboren, zum Übermann aber wird man gemacht.»

Was vielleicht am meisten beeindruckt an diesem Buch, ist der Ton: Auch wenn Bönt über Verletzungen und intensive Empfindungen schreibt, verfällt er nie ins Gejammer. Stattdessen zeichnet sich sein Stil gerade durch seine Ehrlichkeit, seine Direktheit und seine Konsequenz aus. ... Bönt entwirft einen Mann der Zukunft, einen selbstbewussten, aufgeklärten Partner, den es braucht, um die Gleichberechtigung zu vollenden. Dieser Mann ist allerdings nicht einfach weich, sondern vor allem ehrlich zu sich selbst und konsequent und deshalb letztlich auch erfüllt. Ralf Bönt hat einen Ton gefunden, der es dem Mann erlaubt, die Anforderungen der Moderne zu erfüllen, ohne sich verstecken zu müssen. Mögen die Männer sein Buch lesen. Und die Frauen auch.

Jonathan Widder, Die Zeit



Ein bewegendes Buch. Ich kämpfe ab jetzt für die Befreiung des Mannes.

Ildikó von Kürthy, Brigitte



Man kann es doch vielleicht hoffen: dass mit Ralf Bönts Buch ein Gespräch beginnt, das genauso cool geführt wird, wie der Berliner Schriftsteller sein Buch geschrieben hat. Böse manchmal, ja, dann wieder sanft, aber immer ohne falsche Scham. Vielleicht schafft dieses Manifest es, allen Beteiligten, und es gibt ja keine Unbeteiligten im Gespräch über Männer und Frauen und was sie füreinander sind, die Zunge zu lösen. Den Männern aber bitte vor allem.

Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
(vollständig zu lesen auf buecher.de)



Wann ist ein Mann ein Mann? Das wissen nur die Frauen. Deshalb hat mich Ralf Bönts Buch «Das entehrte Geschlecht» geradezu magisch angezogen. Und was habe ich gelernt? Wenn wir nicht aufpassen, wir Männer, und immerzu hart zu uns und den andern sind, haben wir keine Chance.

Volker Panzer, Das blaue Sofa, ZDF



Der Schriftsteller Ralf Bönt fordert die Männer in seinem gerade erschienen «Manifest für den Mann» auf, sich aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Bönt wähnt uns alle an der Grenze zu einer neuen Klimazone, wo auch der Mann die Chance hätte, besser zu gedeihen. Der Mann könnte zu neuer Männlichkeit finden. Erwachsen wird er sein, und sich selbst ehren, hofft Bönt. Dieser Typ Mann könnte uns gefallen.

Catrin Boldebuck und Helen Bömelburg, stern



Weil männliche Stimmen in der Kakofonie der Feminismusdebatten so selten zu vernehmen sind, verdient es umso mehr Aufmerksamkeit, was ein Mann zur aktuellen Gemengelage zu sagen hat. Erst recht, wenn er sich aus der zwölfmonatigen Elternzeit statt aus der Kommandozentrale des Patriarchats zu Wort meldet, wie es der Berliner Physiker und Schriftsteller Ralf Bönt gewagt hat.

Bundesministerin Kristina Schröder in ihrem Buch: Danke, emanzipiert sind wir selber!



In locker-feuilletonistischem Tonfall arbeitet sich Bönt von Rousseau zu Statistiken über die Geburtenrate im 19. Jahrhundert vor, vom Fußball zur Geburt seines Sohnes, von Wissenschaftstheorie zur Sex-Industrie. ... All das liest man gern. Bönt lässt sich von niemandem vereinnahmen, nicht von den Frauenhassern, nicht von den Scheidungsvätern. Auch von den Frauen nicht, denen er ins Stammbuch schreibt: «Überlegt euch gut, was ihr Machbares von uns und für uns wollt. Dann überlegen wir uns, inwieweit wir dabei sind.»

Verena Mayer, Süddeutsche Zeitung



Ralf Bönt hat dem «entehrten Geschlecht» ein Manifest gewidmet. Darin beschreibt der Vater zweier Kinder anhand trauriger Beispiele, wie dem Mann «die Rolle des Mindermenschen zugewiesen wird». Er steht nicht nur am 8. März am Pranger, wenn lila gewandete Frauen mit grauem Kurzhaarschnitt ihre Klagereden anstimmen. Sondern permanent. Eigentlich ein klarer Fall für die Grundrechte-Agentur der EU. Man muss nur fragen.

Wolfgang Bok, Cicero



Bravo! Denn nichts anderes haben wir uns eigentlich von den Vätern unserer Kinder gewünscht, Herr Bönt.

Angelika Hager, profil



Sehr lesenswert, allerdings geschlechterübergreifend!

Katrin Schumacher, MDR Figaro



Herzensmann statt Schmerzensmann: was für ein schönes, modernes Rollenbild.

Britta Heidemann, Der Westen



Ralf Bönt will eine Diskussion anstoßen über die Freiheit des Mannes.

Roland Mischke, Hamburger Abendblatt



Der Schriftsteller Ralf Bönt veröffentlichte jüngst in der Sü:ddeutschen Zeitung ein Männer-Manifest. Postwendend war das Fernsehen zur Stelle und mit ihm die Botschaft an die Massen: Er wolle sich nicht jeden Tag behaupten müssen und permanent in Konkurrenz stehen mit anderen, trotzt Bönt: «Ich möchte zu Hause sein und mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen, das ist für mich das größte Glück, das ich bisher erlebt habe.» Wohin nur geht die Reise des Mannes? Frauen und Männer sollten gemeinsam die klassische Rolle untergraben und auseinandernehmen und daraus «was neues basteln». Also sprach Bönt.

Gisela Maria Freisinger, Manager Magazin



Es ist kein Zufall, dass das Thema der Beschneidung jetzt so aufgekommen ist, weil es in den letzten Jahren sehr zurecht große Kritik an den weiblichen genitalen Verstümmelungen gegeben hat und nun auch eine Männerbewegung entstanden ist, ich nenne das Buch «Das entehrte Geschlecht» von Ralf Bönt, das sehr interessant ist und sagt, dass es eben noch unehrenhaft ist, über sowas zu sprechen.

Tanja Dückers, Unsere Aufreger des Jahres, mit Wolfgang Herles und Thea Dorn, Deutschlandfunk



Wie Bönt den maskulinen Körper als Verlierer der Moderne kennzeichnet, vom Bedeutunsgverlust der Muskelkraft im 19. Jahrhundert bis zum ökologischen Problem als natürlicher Grenze bei der Verkleinerung aller Geräte im 21. Jahrhundert: Ein Augenöffner!

Thomas Becke in einem Leserbrief



Bönt, Jahrgang 1963, sinniert in seinem Essay «Das entehrte Geschlecht» völlig pragmatisch über den Mann von heute und liefert einen sinnvollen Beitrag im Minenfeld der Geschlechterdebatte. ... Neben einigen philosophischen Ausflügen gewährt dieser Essay, das Buch besitzt keine thematischen Kapitel, viel Einblick in Privates. Eindrücklich schildert Bönt die zu Beginn fehlende emotionale Bindung zu seinem Kleinkind, das Schamgefühl und die innere Verletzung, die das Nachsehen gegenüber der Mutter ihm bereitete. Erst nachdem er beruflichen Verpflichtungen entsagte, die chronische Krankheit nicht mehr ignorierte, sich die Zeit für das Kind einfach genommen hat, wuchs eine Bindung, die Kind und Vater glücklich machte.

Carlo Clemens, BlaueNarzisse.de



Ich hab nur darauf gewartet, dass der erste Mann mal seine Klappe aufmacht! Die Meisten jammern ja nur, anstatt was ändern zu wollen. Natürlich ist das Buch sehr persönlich und es ist subjektiv, aber trotzdem finde ich es gut! Und es muss kontrovers sein, sonst liest es ja keiner. Als Schwester eines Zwillingsbruders habe ich selbst lang genug erfahren, was Geschlechter-Benachteiligung bedeutet und auch heute verdiene ich wahrscheinlich weit aus weniger als 70% des Gehalts meiner männlichen Kollegen. Doch ich musste bei meinen eigenen Söhnen feststellen, dass sie nicht frei sind.

Gast auf eltern.de



Geist trifft Geld: "Streitgespräch mit Angelika Gifford"

Interview mit Marion Wagner: "Leibliche Vaterschaft ist kein Konzept."

Interview mit Harald Jähner, Frankfurter Rundschau: "Wir müssen über Gewalt gegen Männer reden!"

Interview mit Reinhard Jellen, Telepolis: "Der Feminismus und die freie Begegnung der Geschlechter"

Interview mit Christiane Florin, Christ und Welt: "Papa soll wieder rausgehen"

Interview mit Katja Heise, Welt kompakt: "Männer, macht den Mund auf!"

Interview mit Ralf Ruhl, Väterzeit: "Väter sind Eltern dritter Klasse"

Interview mit Joachim Scholl, Deutschlandradio: "Wir sollten unsere Männlichkeit ernst nehmen"



Ralf Bönt beklagt in seinem Erfolgsbuch «Das Entehrte Geschlecht» - damit meint er uns! -, dass wir kürzer leben als die Frauen, weil wir uns so kaputt machen und fordert eine Art Artenschutz für Männer. Leider bestätigen neuste Untersuchungen die Böntschen Thesen.

Erik Heinrich, NDR



Kritisch und ohne die üblichen Tabus weist Bönt dem Feminismus sexistische Argumentationsweisen nach und fordert zu Recht eine diskrminierungsfreie Diskussion der Geschlechter und Geschlechterrollen ein. Dabei jammert Bönt nicht, noch stellt er irgendwelche kruden männerbewegten Transzendierungsbestrebungen aus, wie sie in den 90er Jahren üblich waren. Stattdessen fordert er die gleiche Wertschätzung für den Mann, die gleiche Rücksicht und Akzeptanz, das gleiche Mitgefühl, wie sie heute mit gutem Grund für Frauen gelten. Ein kluges, scharfsinniges Buch über den Mann als das komplexe, menschliche Wesen, das er ist. Es nimmt sowohl die betroffenen Männer wie die Frauen in die Pflicht.

Jargs Blog



Äusserst lesenswert.

Stephan Burghardt, Evangelisches Männernetzwerk Württemberg



Die Zeit ist durchaus reif für ein Plädoyer für den Mann. Bönts Forderungen nach einem Recht auf ein karrierefreies Leben, ein Recht auf Krankheit ohne den omnipräsenten Hypochonder-Vorwurf und ein Recht auf Sexualität jenseits von Kriminalisierung sind berechtigt.

Main Echo



Frauen fordern die andere Hälfte des Himmels, hieß es mal und heißt es immer noch. Ralf Bönt streitet dann dafür, die Hälfte der Erde für Männer (zurück?) zu gewinnen. Oder umgekehrt: Männer für diese andere Hälfte des Erde zu gewinnen. Das Buch ist ein Weckruf: Hallo Männer, wo seid ihr?!

Matthias Jung, Blog



Um Entspannung der Situation zwischen den Geschlechtern geht es dem Autor eigentlich. Vor allem um einen entspannten Umgang des Mannes mit sich selbst. Dazu bedarf es zunächst der bitteren Wahrheiten. Die liefert Ralf Bönt sprachgewandt, geistreich und fundiert. Entlarvt dabei die Schattenseiten des Feminismus und endlich auch Alice Schwarzer in gekonnter und gelassener Weise. ... Der Penis, laut Feministinnen eine «Waffe». Männer nehmen es hin. Aber Ralf Bönt beweist locker, dass dies Unsinn ist. Und vieles mehr. Selten gab es von seiten der Männer solch ein gelassen aufklärendes Werk zum Geschlechter-Thema. Mann und Frau sollten es gleichermaßen lesen. Man könnte sich beiderseits von Respektlosigkeit und vor allem von Schwarzer-hafter Hysterie befreien, die längst unzeitgemäß ist.

Falk Nitsche, Blog



Solche Männer brauchen wir.

Sibylle Hamann, Falter



Die Klosterstudie ist nur das immer selbe Argument der Maskulisten.

Julia Schramm, Piratin, im NDR Talk mit Basha Mika und Ralf Bönt



Ralf, heul doch!

Chantal Louis, Emma



Die feministische Psychologie sprach einst vom Gebärneid. Und nun? Der neue Mann hat Abtreibungsneid.

Sonja Vogel, taz



Es war ein Typ namens Bönt
als Mann vom Leben verwöhnt.
Er hielt die mit Gemächt
für das entehrte Geschlecht
und wurde dafür weithin verhöhnt.

Tweet von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch, Linguist an der Universität Bremen



Die Evolution hat Artikel wie den von Ralf Bönt in der FAZ hervorgebracht, damit wir alle Leute blocken können, die lobend darauf verlinken.

Noch ein Tweet von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch, diesmal als Evolutionstheoretiker im freien Internet



Nach der Lektfüre des Artikels «Der Feminismus hat sich verirrt», verfasst von dem Autor Ralf Bönt, fielen einige Menschen in Ohnmacht und riefen: Was ist das denn? ... Die Argumentation ist katastrophal, die Wortwahl mitunter auf beschämende Weise diffamierend, und man könnte jedem dieser Argumente eines entgegenstellen, aber dann würde man Bönts Text nur einmal neu, aber ins Gegenteil umschreiben, und das ist sportlich komplett uninteressant und vor allem überflüssig, weil ohne Gewinn.

Antonia Baum, die laut eigener Aussage wegen der frauenfeindlichen Texte ihres Idols Eminem ein Feminist wurde, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung



Der Artikel von Ralf Bönt war vollgestopft von nicht zu leugnenden Fakten. Angeblich irrt er sich, aber wo bleiben die harten Fakten, die das belegen können?

Sebastian Scho auf faz.net in Antwort auf Antonia Baum



Ist die im Buch zu Recht ob ihres Rabulismus vorgeführte Alice Schwarzer wirklich noch als Alleinvertretungsstimme aller Frauen akzeptiert?

Marko Martin, Die Welt



Notwendiges Manifest für den Mann - oder Inszenierung der eigenen Männlichkeit? Ralf Bönt lässt sich während der Frankfurter Buchmesse 2009 in seinem Hotelbett fotografieren: Das Ich als Unverschämtheit. Bönt plaudert Familiäres aus, und versucht sich an dilettantischen, haarsträubenden Deutungen Rousseaus, Simone de Beauvoirs und Alice Schwarzers - und wozu? Um zu zeigen, dass der Mann in den feministischen Debatten, von denen angeblich keine einzige das Wohl der Frau befördert hat, übersehen, ja, irgendwie sogar unterdrückt wurde.

Edo Reents, FAZ, hat was gegen Physiker und daher leider nicht bemerkt, dass die politische Lebensleistung von Frau Schwarzer als unüberschätzbar bezeichnet wird. Die Fotos im Bett wurden jedenfalls auf Wunsch der FAZ und von der FAZ gemacht und abgedruckt. Auch wenn sie vom Autor als politisches Statement gemeint waren: Es muss nicht immer eine Frau sein, die nackt ist.



Wie weit Bönt danebenliegt, offenbart dieser Satz: «Der Feminismus hat mir das grösste Geschenk gemacht, das ich in meinem Leben erhalten habe: ein intaktes emotionales Verhältnis zu meinen Kindern.» Da kann ich jeden entsorgten Vater verstehen, der an dieser Stelle an die Decke geht. Man sollte Herrn Bönt endlich mal verraten - auch wenn es bitter ist -, dass nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Der Feminismus macht solche Geschenke nicht. Das will er gar nicht. Hier spricht jemand, der sein Vaterglück nicht so recht in Worte fassen kann und der keine Ahnung vom real existierenden Feminismus hat, von seinen Intentionen und Auswirkungen. Dabei könnte man das leicht erforschen, es ist alles da, there is nothing hidden anywhere. Richtig wäre, wenn er sagen würde: Der Feminismus hat mich verschont, er hat mir nicht das angetan, was er tausenden von Vätern angetan hat, die nun verzweifelt und vergeblich Prozesse führen, um ihre Kinder sehen zu dürfen.

Bernhard Lassahn, Die Achse des Guten



Dass Feminismus auch bedeuten kann, gegen systematischen und strukturellen Sexismus zu sein, findet bei Bönt keine Beachtung. Auch fehlt die Komponente der Kritik strukturellen Ungerechtigkeit. Er beschreibt durchaus sehr richtig und gut beobachtet, wie sehr der Durchschnittsmann in die Arbeitsrolle gepresst wird, wie wenig er sich der Familie widmen kann, wie wenig ihm geglaubt wird, wenn er zum Beispiel ernsthaft krank ist. Aber es liest sich durch das ganze Buch hindurch als ein binäres Mann gegen Frau, gerade weil er immer wieder zu Schwarzer, Beauvoir und de Gouges zurück kehrt. So beschwert er sich über Arbeitsbedingungen des Mannes, lässt aber die damit verbundene Klassen- und Gesellschaftsstruktur unanalysiert. Auch negiert er an einigen Stellen männliche Privilegien. So ist es ja durchaus wahr, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer nicht besonders viel Macht hat. Aber woran liegt das? Er wehrt sich auch gegen die Stereotypisierung des Mannes als aktiver Part in sexuellen Beziehungen. Ich möchte ihm zwar zum Teil zustimmen, nicht immer muss der Mann «den move» machen, aber seine Erklärung, dass der Mann nicht penetriert sondern die Frau umschliesst, wirkt merkwürdig konstruiert.

Christoph, maedchenmannschaft.de, mit dem typischen «ja, aber» und der neopatriarchalen Forderung, Männer mögen sich mehr auch für Interessen der Frauen einsetzen



Der Feminismus, im Buch besonders als gewaltverherrlichende «Schnipp-schnapp Schwanz ab»-Bewegung präsent, hat die Gesellschaft grundlegend verändert. Doch ist die Geschlechterdebatte an einem toten Punkt angekommen, schreibt Bönt, an dem sich die junge Generation nicht mehr beteiligen will. Nun sollen die Männer mit ihren Forderungen die Gleichberechtigung voranbringen. Höchste Zeit also, dass Männer darüber nachdenken, was sie eigentlich wollen....

Focus



«Das entehrte Geschlecht» ist ein Manifest für eine - laut Ralf Bönt - längst überfällige und echte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Denn nach den Erfolgen des Feminismus ist es jetzt der Mann, welcher sich gesellschaftlich neu positionieren muss - fernab von Klischees, Diffamierungen und Schuldzuweisungen. In klarem, direktem Ton und immer ohne falsche Scham beginnt Bönt eine längst fällige Diskussion.

Redaktion Magazin Alex



Bönt outet sich, gibt sein «Ich» preis, ganz bewusst, wie er im Gespräch mit dieser Zeitung sagt, denn ihm sei klar gewesen dass er sich selbst, seine Erfahrungen in diese Diskussion einbringen müsse, sich selbst der Kritik stellen. Das macht den Autor und promovierten Physiker während der Lektüre und auch im Interview sympathisch.

Frauke Ahlers, Alsfelder Allgemeine



Wer, wie vom Autor Ralf Bönt gefordert, das Recht haben will, nicht zwangsweise der Ernährer einer Familie sein zu müssen, kommt nicht drum herum, «Eier zu zeigen».

Jan-Rüdiger Vogler, taz



BÖÖÖNTT!!!

Gabriel Barylli, im Kulturmontag des ORF



Ralf Bönts Buch «Das entehrte Geschlecht» ist das meines Wissens erste Werk mit Kernthesen der Männerrechtsbewegung, das es - auch dank medialer Unterstützung durch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, den Berliner Tagesspiegel und den WDR - in die Top 100 der Amazon-Verkaufscharts geschafft hat.

Arne Hoffmann, Freitag



Zum Auftakt erklingt der Jammerton A: Ein Mann mit Aktenkoffer und kleinem Mädchen an der Hand kommt auf einen Spielplatz. Auf Spielplätzen sitzen zumeist Frauen und passen auf. Spielplätze sind bekanntlich Tatorte für Sexualstraftäter. Sexualstraftäter sind zumeist Männer. ... Keine Ahnung von dem, was mancher Geschlechtsgenosse da so anrichtet? Offenbar so wenig wie sein Freund, der Autor. Nur, dann sind beide gerade keine guten neuen Männer. Dann gehen sie, ganz traditionelle Stiesel, davon aus, dass die Welt sich gemäß ihrer Vorstellung dreht, und sind beleidigt über autonome Drehmomente.

Pieke Biermann, ehemalige Prostituierte mit intakter Berufsehre und entsprechend gut verschraubter Kollektivschuldthese im Deutschlandradio: Hauptsache, der Mann bezahlt. Egal welcher.



Wirklich erfolgreich aber hat sich erst Ralf Bönt zur Stimme des verrufenen Geschlechts gemacht. 2012 erschien sein von ihm so betiteltes Notwendiges Manifest für den Mann, in dem er beklagt, dass Männer heutzutage vom Familienleben ausgeschlossen und häufiger krank seien als Frauen, und dass sie die weniger schönen Jobs machen müssten und dafür auch noch Häme ernteten.

Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling in ihrem Buch Tussikratie



Ralf Bönt hat ein Buch darüber geschrieben, «Der entehrte Mann», dass beziehungsweise wie Männer sich ihre Rolle in der Familie und als Vater zurückerobern sollen. Aus dem interessanten, manchmal aber recht beleidigt klingenden Buch ist mir besonders folgender Satz in Erinnerung geblieben: «Der anwesende, zur Zärtlichkeit fähige Vater bricht das Monopol der Mutter und sprengt damit die fixe Rollenverteilung an ihrem Fundament.» So ein Vater wollte ich in jedem Fall sein.

Tobias Scholz, in: Papa kann auch stillen.



Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin, drohte im Vorbeilaufen die Frauenliteratur. Wenigstens geben sie ihre Strategie zu, dachte der Mann und sehnte sich nach einer männlichen Antwort. Die findet er nun bei Ralf Bönt.

Erik Paschen, Urbia



Ralf Bönt, Autor des Buches «Das entehrte Geschlecht», wird nicht müde zu beklagen, dass die Männer die Leidtragenden all der emanzipatorischen Veränderungen der letzten Dekaden sind. Den stichfesten Kern seines jüngsten, in der «Welt» erschienen Artikels verhüllt er leider durch den nicht nur unglücklich, sondern schlicht falsch gewählten Untertitel: Männer, die Verlierer des Patriarchats. Was er beschreibt und beklagt, ist hingegen das Matriarchat, also eine Gesellschaft, in der das Kind rechtlich zur Mutter gestellt wird, wie es in Deutschland der Fall ist.

Nora Bossong, Die Zeit



Noch immer werden Männer diskriminiert, wenn sie unaufgefordert ihre Gefühle thematisieren. Vor kurzem haben sich Frauen in verschiedenen Zeitungen und Magazinen zu Wort gemeldet, denen der moderne Mann zu weiblich ist, zu problemorientiert. Einige Männer jaulten auf, der Autor Ralf Bönt schrieb ein «Manifest für den Mann». Das Verhältnis der Geschlechter wurde dadurch nicht weniger kompliziert.

CHristoph Scheuermann, Der Spiegel



Ralf Bönt ist ein attraktives Mannsbild: athletische Statur, kahlgeschorener Schädel, markantes Gesicht, blaue Augen, Falten, die von Lebenserfahrung und Sorgen des Vaterseins künden. Doch Ralf Bönt, der Autor, will nicht der starke Mann sein, das tun, denken, fühlen, was Männer so fühlen und fühlen müssen. Ralf Bönt kam am Montagabend ins Literarische Zentrum, las aus seinem Buch und gewährte gelegentlich tiefe Einblicke in seine außergewöhnliche, manchmal mannuntypische Gedankenwelt. «Ich möchte über den Mann reden», sagt er schmunzelnd. Doch wirklich lustig wird es an diesem intensiven Abend im LTZ nicht oft. Die Sache ist zu ernst. Bönt ist, weil er anders denkt als viele Männer, für manche ein Weichei. So ist Bönt der wahre Starke im starken Geschlecht, einer, der ein neues Bild der Männer abbildet, eines, das sich im Kopf vieler verinnerlichen könnte, ja sollte. Schön der Satz zum Schluss: «Ich bin froh, Anerkennung zu bekommen für Dinge, die nicht typisch männlich sind, sondern für Dinge, die ich aus Hingabe und selbstverständlich für meine Familie mache.» Im überwiegend männlichen Publikum, wo starke Frauen fehlten, die Bönt's Angriffe auf die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hätten kontern können, nickten viele, ob dieses Abschlusssatzes. Es folgte warmer Beifall. Auch aus Frauenhänden.

Thomas Kopietz, Hessische und Niedersächsische Allgemeine



Bönt versteht sich zwar nicht als Ratgeber und steht auch sonst bekennend erst am Anfang seiner Überlegungen, aber die vermeintliche Jammerei eines Weicheis ist in Wahrheit eine selbstkritische Forderung nach mehr Freiheit für den Mann.

Anna Kleimann, Göttinger Tageblatt



Besonders ärgerlich ist die Mischung aus Aggressivität und Weinerlichkeit, weil sie eine Überlegung diskreditiert, die weitaus interessanter wäre: dass sich nämlich Feminismus und Neoliberalismus auf fatale Weise ergänzen.

Meike Feßmann im Tagesspiegel mit der typischen binären Abwertung des Männlichen, die Normalität nicht zulässt.



Schwarz oder Weiß, nicht wahr? Wie, liebe Meike Feßmann, wäre es denn mit Augenhöhe? Wie wäre es, berechtigte und ureigene Anliegen von Männern wirklich ernst zu nehmen, statt mit der gewohnten abwertenden Rhetorik ("Aggressivität und Weinerlichkeit") implizit an den "starken", für die Interessen von Frauen funktionierenden Mann zu appellieren?

Gerald L., Tagesspiegel auf Meike Feßmanns Vorwurf einer zugleich aggressiven und weinerlichen Schrift



An der Passage der Aggressivität und Weinerlichkeit habe ich mich auch sofort gestört. Und an der Ignoranz, die abwertende Darstellung von Männlichkeit in den Medien oder in Filmen, Funk, Fernsehen und Werbung zu übersehen. Der männliche Wunsch, seine Lebensbelange zu formulieren oder zu gestalten, wird fast grundsätzlich mit der Unterstellung der Weinerlichkeit oder des Jammerns begegnet. Das ist umso absurder, als Meike Feßmann im Titel des Artikels noch auf die womöglich gleichen Ziele von Feministen und Antifeministen verweist und schon in den nächsten Zeilen der Text eine einzige Anklage gegen Männer wird.

Feixholzer, im Tagesspiegel Gerald L. antwortend



Es gibt keine Bilder von nackten Männern, auf denen Nacktheit etwas erzählt, ein Ausdruck ist von Intimität, von Verletzlichkeit oder von Schönheit. ... Ralf Bönt, Autor des im Frühjahr erschienenen Buchs «Das entehrte Geschlecht», sagt, Frauen kennten sich zu wenig mit der männlichen Anatomie aus.

Elisabeth Raether, Zeit Magazin



Der untherapierte Mann ist ein modifizierter Macho - ein Macho 2.0. Vielleicht lässt er sich am ehesten so beschreiben wie das zukünftige Männerbild, dass der Autor und Wissenschaftler Ralf Bönt in seinem kürzlich erschienenen Buch «Das entehrte Geschlecht» skizziert: «Männer werden Massnahmen ergreifen, um die emotionale und physische Ausgrenzung aus der Familie zu beenden. Männer werden aufhören, sich als reine Funktionsträger zu begreifen. Der Mann wird seinen Körper respektieren und Eigenliebe entwickeln, die sich nicht auf sekundäre Eigenschaften und seine Leistungsfähigkeit beziehen, sondern unkonditioniert auf seine blosse Existenz. Er wird sich lieben bemerken ob er geliebt wird oder nicht.»

Nikola Haaks, Brigitte



Bestsellerautor Ralf Bönt seziert im 'stern' den neuen Mann: «Das männliche Geschlecht ist entweder böse oder albern. Dabei solten Männer sich sagen: Meine Sexualität gehört zum Besten, was ich habe!» Recht hat der alte Mann!

Björn Boch, Titanic. (Zwei Wochen später noch ein Versuch, sich eine Scheibe abzuschneiden: Titan.)



Christian Ankowitsch möchte dringend das neue und sehr lesenswerte Buch des Schriftstellers Ralf Bönt empfehlen. «Das entehrte Geschlecht» setzt sich auf streitbare Weise für neue Denkweisen ein.

Süddeutsche Zeitung Magazin



Die Frage, ob es den neuen Mann überhaupt gibt, hat Ralf Bönt jedenfalls schnell beantwortet: «Prinzipiell hat er sich noch nicht entwickelt», sagt er.

Eva Meschede, Cosmopolitan



Der Bönt wartet in meinen Bücherregal, gelesen zu werden. Nach dem Club2 habe ich noch mehr Lust dazu. Ich habe an seiner Art zu reden gemerkt, dass er nicht so ein radikaler Männerrechtler ist, wie Weish et al. ihn gerne sehen würden. Der hat was Eigenes zu sagen.

E. Pagliacci, derstandard.at



Allerspätestens in dem Absatz, in dem Bönt sich beschwert, dass manche Frauen es nicht fertig brächten, ein Kondom gescheit über das männliche Ding-Dong zu streifen - «Ich fürchte, hier leben wir, dank passiver Frauen, in einem düsteren Entwicklungsland» - spätestens da begreift man/frau/mensch, dass man das Männer-Manifest als tragikomisches Dokument lesen muss.

Katja Kullmann, sich in Tagesanzeiger und Der Standard selbst ertappend, denn diese Aussage gibt es gar nicht. (Kondome werden lediglich wegen des Betäubungsmittel Benzocaine thematisiert, wir nehmen aber die abwertende Wortwahl zur Kenntnis.)



Ganz offensichtlich ist eine gewisse Generation «Bewegte Frauen» für ein Miteinander verloren.

Markus Niederberger zu Katja Kullmanns «Rezension» in Tagesanzeiger und Der Standard



Sachlich, intelligent, Ralf Bönt for President!

Hans Imglück, zum Club2 auf Youtube



Ich habe es mit Gewinn gelesen und gleichwohl spricht mir Bönt oft so tief aus der Seele. Danke für diese Arbeit, die m.E. in dieser Gesellschaft so wichtig ist. Der Autor leistet Pionierarbeit, und dabei bleibt selbst die Spannung nicht auf der Strecke. Ich empfehle das Buch, - ja, für Feministinnen und Machos sollte es zur Pflichtlektüre werden!

Harald Schälike-Ollig, amazon.de



Ich habe das Buch in einem Zug gelesen. Richtig spannend wurde es ab Seite 70 und die nächsten dutzend Seiten waren für mich die intensivsten. Ich bekam vom Autor eine Menge mit und fand mich in vielem wieder. Die Fragestellung: «Was will ich als Mann?» wird wichtiger und für ein erfülltes Leben als Männer-Mensch entscheidend. D.h. wir können uns nicht mehr herausreden oder verstecken ... letztendlich vor uns selbst. Das Buch läßt mich mit einer gewissen Ratlosigkeit und vor allem Nachdenklichkeit zurück. Dafür bin ich dem Autor dankbar. Ebenso, dass er den Mut hatte, sich mit seinen Fragen und intimen Erlebnissen zu zeigen. Danke für die Anregung zur Diskussion.

Ein Leser aus Brandenburg, buecher.de



Auch ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Dankbarkeit, die sich während des Lesens eingestellt hat, verbleibt. Dazu gesellt sich der Wunsch, dass möglichst viele Männer und, genau so wichtig, möglichst viele Frauen, sich dies zumuten. ... Meinen Dank an den Autor für die mutige als auch differenzierte, spielerische Leichtigkeit, mit der er auf einen möglichen Ausweg aus unserem wahrlich unnötigen, künstlichen Krisentheater zeigt.

Ein Leser aus Asbach, buecher.de



So ist das Buch vor allem ein Plädoyer gegen die Ökonomisierung aller Lebensbereiche und nicht gegen den Feminismus oder gar gegen die Frauen. Bönt macht sich stark für den Menschen und ein menschliches Leben beider Geschlechter. Vor diesem Hintergrund will der Autor den Männern Mut machen, eigene Ansprüche zu formulieren. Konkret fordert er das Recht auf ein karrierefreies Leben. Der Mann müsse auch jenseits einer beruflichen Stellung respektiert werden. Wie Recht Ralf Bönt hat!

Martin Kamp, Hauptgeschäftsführer der CDA, in Soziale Ordnung - Magazin für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft



Begeisterung ist Nachdenklichkeit gewichen und der Überzeugung, dass es Ralf Bönt um tiefe Ziele der Arbeiterbewegung geht: Emanzipation und Freiheit.

Christian Z. Schmitz, Geschäftsführer DGB Trier



Sehr gut, die Ehre für den Mann zu fordern, denn sie wird ja sonst immer nur im Körper der Frau gesucht!

Florence Humbert, Terre des Femmes



Ein anregendes Pamphlet.

Adam Soboczynski, Die Zeit



Wie sehr ich «Das entehrte Geschlecht» genossen habe! Da ich selbst gerade mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert bin, ein Buch über Männer zu schreiben, war mir seit der Lektüre Ihres Buches vor einigen Jahren klar, dass ich mich aufs humoristische Genre werde verlegen müssen, da auf dem Terrain des ernsthaften Sachbuchs nun kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Besonders gut fand ich den Ton des Buches. Nicht Anti-Frau und auch kein Maskulisten-Gejammer, sondern pragmatisch, differenziert und lebensnah.

Milosz Matuschek alias Dr. Strangelove, PM



Danke für das Buch.

Lorenz Schröter, Facebook



Bönts Buch liefert viele Anregungen, offener über Dinge zu sprechen, die mir als Mann bislang viel zu peinlich waren.

Alexander Glodzinski, 3sat Kulturzeit



Diese empörte Prostituierte, die, jawoll, Peter Handke kennt, wird auf ewig in meinem Herzen bleiben. Unfassbar spannendes und notwendiges Manifest, ich bin beim Lesen intellektuell wie moralisch elektrisiert.

Samira El Ouassil, PN



Großartig! Die Diskussion, die Sie angestoßen haben, ist ganz dringend notwendig und völlig unterentwickelt. Ihr Buch, für das ich Ihnen danken möchte, ist ein wirklicher Lichtblick.

Stephan Wackwitz in einem wunderbar «altmodischen» Leserbrief













Der Feminismus hat als revolutionäre Bewegung unsere Gesellschaft verändert. Er forderte die Gleichberechtigung der Frauen und hat zweifelsohne viel erreicht. Aber jetzt ist er in der Sackgasse. Ohne einen Beitrag der Männer kommt er nicht ans Ziel. Es ist daher höchste Zeit, dass Männer über sich nachdenken und ihre eigenen Ansprüche an eine antisexistische Gesellschaft formulieren. Wenn sie endlich reden und wir endlich zuhören, erfahren wir, dass Männer im Alter bedauern, zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbracht zu haben. Sie haben sich zu stark über ihre Arbeitsleistung verstanden und zu wenig auf sich geachtet. Nun wollen sie sorgsamer mit sich selbst umgehen, fordern das Recht auf ein karrierefreies Leben, das Recht auf Krankheit, das Recht auf eine geehrte Sexualität jenseits von Diffamierung und Kapitalisierung. Männer sollen die Möglichkeit haben, das Leben zu wählen, das sie sich wünschen, statt sich in allen Kontexten aufs reine Funktionieren reduzieren zu lassen.
Mit einem untrüglichen Blick für Details und großem Respekt für die historische Leistung des Feminismus seziert Ralf Bönt die unbefriedigende Lage, in der sich Männer und Frauen momentan befinden. Kompromisslos verlangt er die Befreiung des Mannes aus seinem engen Selbstverständnis und immer gleichen Lebensentwurf. Buecher.de