Mit Rechten reden Briefwechsel mit Moritz Schwarz, Junge Freiheit

Gesendet: Mittwoch, 15. November 2017 19:59

Sehr geehrter Herr Bönt,

Mit grossem Interesse habe ich Ihr Gespräch im DLF zum Thema Sexismus gehört. Herzlich möchte ich Sie nun ebenfalls um ein Interview dazu bitten, denn ich finde Ihre Thesen interessant.

Natürlich würden Sie vor Drucklegung eine Abschrift des Gesprächstextes noch einmal zur Autorisierung vorgelegt bekommen: Gedruckt würde nur, was Sie freigeben!

Für unsere Zeitung schreiben und schrieben unter anderem: Hans-Herbert von Arnim, Wolf-Jobst Siedler, Peter Scholl-Latour, Hans Apel (SPD), Peter Brandt (SPD) oder Egon Bahr (SPD). Interviews veröffentlichten wir zuletzt mit Ex-Bundesbankchef Jürgen Stark, dem ehemaligen Bundestagsvizepräsidenten Herrmann-Otto Solms (FDP), Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsident Ernst Benda (CDU), FDP-Urgestein Burkhard Hirsch sowie Altbundespräsident Roman Herzog (CDU).

Darf ich auf Ihre rasche und positive Antwort rechnen? Haben Sie herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüssen
Moritz Schwarz
Redakteur
JUNGE FREIHEIT – Wochenzeitung für Politik und Kultur –

Datum: Freitag, 17. November 2017 10:39

Hallo Herr Schwarz,

den diversen Wünschen Ihrer Zeitung nach einem Interview bin ich bislang nicht nachgekommen, ich verstehe ihn auch jetzt nicht. Wieso möchten Sie meiner zukunftsorientierten linksliberalen Position Raum in ihrer rechtsnationalen rückwärtsgewandten Zeitung geben? Ich fürchte es liegt ein Missverständnis vor.

Grüssend,
Ralf Bönt

Am 17.11.2017

Sehr geehrter Herr Bönt,

Haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich finde es sehr positiv, dass Sie, wenn Sie Fragen haben, auch nachfragen und versuchen zu verstehen, statt etwas einfach unverstanden auf sich beruhen zu lassen.

Allerdings muss ich zugeben, dass mich Ihre Frage sehr verwirrt hat. Denn ich habe zunächst ihren Ansatz (den Ihrer Frage) nicht verstanden!? Offenbar gehen Sie davon aus – ich hoffe, dass ich Ihnen jetzt nichts unterstelle!? -, dass es so etwas wie eine Wahrheit und ein Richtig und Falsch gibt und das man das objektiv erkennen kann.

Mein Problem bei der Beantwortung Ihrer Frage ist, dass mir diese Weltsicht völlig fremd und unverständlich ist. Ich halte es da mit Albert Einstein, der sagt, dass jeder Standpunkt nur ein Teil der Wahrheit ist, weil er relativ ist. Oder mit dem berühmten Forscher und Nobelpreisträger Werner Heisenberg (“Heisenbergsche Unschärferelation”), nach dem der Standpunkt immer die Sicht auf das Beobachtungsobjekt entscheidend beeinflusst (es also eine eindeutige Objektivität nicht gibt). Falls Sie zufällig das berühmte Experiment “Schrödingers Katze” kennen sollten – genau das meine ich! (Die Katze selbst ist weder tot noch lebendig, sondern immer das, was wir sehen – ihr Tod oder ihr Leben hängt also vom Beobachter ab. (Zur Erinnerung: Schrödinger war kein Illusionist sondern Physiker und sein Experiment ist weltweit berühmt geworden.)

Entschuldigen Sie die viele Physik, ich hätte natürlich auch mit den Griechen kommen können – “Ich weiss, dass ich nichts weiss” oder “Panta rhei”. Auch Sokrates und Heraklit wussten also, dass es keine Wahrheit gibt. Mit Platons entsprechendem berühmten “Höhlengleichnis” will ich Ihnen da erst gar nicht kommen . . .

Was ich zum Ausdruck bringen will: Ich glaube nicht an eine objektive, endgültige Wahrheit. Und aus diesem Grund verstehe ich auch die von Ihnen vorgenommene Einteilung in “zukunftsorientiert” und “rückwärtsgewandt” nicht. Denn diese intendiert ja, das erstere sei das richtige, wahre, das was relevant ist und das letztere das falsche, weil nicht mehr passend, vorbei, aus, falsch und für unser reales Leben unwahr.

Das erinnert mich ein Gespräch, das ich einmal mit Günter Schabowski geführt habe (Sie wissen, der SED-Politbüroler, der 1989 versehentlich die Mauer zu früh geöffnet hat). Er sagte mir – als eine fundamentale Lehre seines Lebens: “Herr Schwarz, wissen Sie, in der DDR war ich in einer Ideologie gefangen. Ich habe wirklich geglaubt, dass ich mich mit dem, was als historisch überholt galt nicht mehr beschäftigen muss, weil es ja überholt, von der Geschichte inzwischen widerlegt war . . . Nietzsche, Schopenhauer etc. all das hielt ich für Teil einer bürgerlichen Epoche, die widerlegt und vorbei und daher für uns heute unwichtig war.” Als die grosse Erkenntnis seines Lebens nach der Wende beschrieb er, die Entdeckung, wie viel wahres und wichtiges auch in dem steckt, was eigentlich vergangen zu sein schien.

Wisse Sie, deshalb bin ich ein so begeisterter Anhänger von William Shakespeare. Obwohl man sich doch fragt, was diese seit Jahrhunderten vergangene Welt – alles spielt immer unter Fürsten – und diese längst vergangene Moral uns denn noch sagen kann. Pardon, bei Shakespeare (ebenso wie bei Nietzsche oder Schopenhauer) finde ich mehr über unsere moderne Welt als bei modernen Autoren.

Erinnern Sie sich an Theodor W. Adorno? Der in der Dialektik der Aufklärung darstellt, wie sich der Fortschritt immer in sein Gegenteil wandelt und sozusagen zum Anti-Fortschritt wird. Schon deshalb kann nichts “zukunftsorientiert” sein, weil es in der noch ferneren Zukunft reaktionär ist, ebenso wie das Reaktionäre von heute das Zukünftige von morgen ist.

Ich will Ihnen das an einem praktischen Beispiel verdeutlichen: Im 19. Jahrhundert galt erst die Kleinstaaterei als reaktionär, dann am Ende des Säculums, die Imperien (“Völkergefängnisse”). Als zukunftsorientiert und links und übrigens auch als “liberal” (!) galt dagegen – zumindest bis mindestens 1871 – der Nationalstaat. Heute dagegen gelten die Nationalstaaten als reaktionär und was gilt als zukunftsorientiert? Eben, das “Europa der Regionen”, also die Kleinstaaterei, und die EU, also das Imperium. (Peter Scholl-Latour warnte übrigens mit Blick auf die EU immer: “Imperien neigen zur überdehnung!”)

Oder nehmen Sie den Individualismus, der galt Ende des 19. Jhr. als reaktionär-bürgerlich, die Zukunft gehörte dem Sozialismus. Heute halten wir dagegen jede Art von Sozialismus/Kollektivismus für reaktionär (In der ehemaligen DDR gibt es angeblich heute so viele Rechte, weil die Gesellschaft sozialistisch war). Und der vor kurzem noch reaktionäre Individualismus gilt uns heute als “liberal” und zukunftsorientiert.

Letztes Beispiel: Die Religion. Auch sie galt im Europa des Fortschritts nach 1945 als mindestens altmodisch und Auslaufmodell – heute erleben wir ein Rückkehr der Religion (in Gestalt des Islam) auf einmal ist die Religion wieder ein Zukunftsthema! Vor 30 Jahren war das islamische Kopftuch im Westen ein Symbol der Rückständigkeit, wenn nicht der Unterdrückung der Frau (und selbst in islamischen Staaten wurde es massenweise abgelegt). Heute gilt es als Symbol der Integration und Toleranz (Wenn ich etwa eine Arbeitnehmerin mit Kopftuch einstelle. Oder wir Beamte und Richterinnen mit Kopftuch akzeptieren.) Ja manche sagen sogar: als Symbol der Emanzipation der Muslima. Vor kurzem noch reaktionär, heute schon zukunftsorientiert. So geht das . . .

Finden Sie es aus philosophischer Sicht nicht auch erstaunlich, dass 1945 bei uns ein politisches System als modern eingeführt wurde, das aus dem 18./19. Jahrhundert (manche sagen aus der Antike) stammt? Und das 12 Jahre zuvor gescheitert war? Sogar die Widerstandskämpfer gegen Hitler – 20. Juli und Weisse Rose – glaubten, die Demokratie sei erledigt “rückwärtsgewandt”, habe sich nicht bewährt, vorbei . . . nach Hitler müsse etwas “Neues” kommen . . . Aber: es kam das Alte, sogar das Uralte, aus der staubigen Zeit von Fürst Metternich und King George III. (der Amerika an die Demokratie verlor). Und nicht nur, die Demokratie, nein auch der Nationalstaat kehre zurück. Er schien im Zeitalter der Totalitarismen (NS & UdssR) überholt, erledigt. Dann brachen diese Imperien zusammen (1945 und 1989/90) und wer war wieder da – und zwar als Symbol des Friedens, der Freiheit und des Fortschritts? Der Nationalstaat! – Nun ja, und heute macht eben ein neues Imperium (EU) Front gegen den Nationalstaat. Wie wissen nicht wie das ausgeht. Vielleicht siegt diesmal tatsächlich das Imperium. Vielleicht aber triumphiert am Ende erneut die Nationalstaaten. Ich bin selbst sehr gespannt, wie die Geschichte diesmal entscheidet . . . sicher ist auf jeden Fall gar nichts . . .

Nun, entschuldigen Sie bitte, sehr geehrter Herr Bönt, das ich Ihnen mit meiner Epistel schon so viel Zeit gestohlen haben – und das sogar, ohne überhaupt Ihre Frage zu beantworten. Statt dessen habe ich nur geschildert, warum ich Ihre Frage gar nicht recht verstehe . . . Sie erscheint mir so – verzeihen Sie – “unphilosophisch”, wenn ich das offen sagen darf . . .

Ich denke, links & rechts, liberal & illiberal, national & international, “rückwärtsgewandt” & “zukunftsorientert” haben einander viel zu sagen . . . Wenn wir immer nur unter”uns” bleiben, wie wollen wir dann je dazulernen? Wie je einen neuen Horizont sehen? (Und langweilig könnte es obendrein werden.) Ich glaube, die Zukunft hat der Vergangenheit sehr viel zu sagen, zum Beispiel: “Sieh dies! Das ist es, woran Du gescheitert bist!” Die Vergangenheit aber auch der Zukunft, nämlich das was die alten Imperatoren Ihren Leibdienern auftrugen, ihnen immer wieder ins Gedächtnis zu rufen: “Bedenke, dass Du sterblich bist!” Oder übersetzt: “Und du Zukunft, sieh dies – das ist es, woran Du scheitern wirst!”

Die Zukunft ist immer jung – und deshalb ist sie immer unerfahren, gleichwohl hat sie ihre Berechtigung und wir verdanken ihr viel. Erfahren dagegen – Lebenserfahren – aber ist nur das Alte, das das sich Rückwärtsgewandte, das zurückblickt – und erkennt. Interessant ist doch, dass eben das in allen Kulturen der Welt übrigens als das “Weise” gilt.

Mit freundlichen Grüssen
Moritz Schwarz

Datum: Dienstag, 21. November 2017 14:48

Sehr geehrter Herr Schwarz,

zufällig kenne ich Schrödingers Katze, über die gern geschwafelt wird. Der einzige mich überzeugende Kommentar dazu stammt von Robert Laughlin. Einsteins Relativität benutzen Sie leider ganz unzulässig, oder meinen Sie etwa, die Richtigkeit seiner Theorie hinge von etwas ab, etwa wie man das Buch hielte, in welcher Farbe die Formeln gedruckt sind? Von der Tages- oder Jahreszeit?

Ganz sicher gibt es Wahres und Falsches. Ich vermute sehr, Sie wissen gar nicht, wer ich bin. Sonst hätten Sie wohl kaum die viele Physik entschuldigt. Haben Sie vielleicht nur gesehen, dass ich den Feminismus kritisiere und dachten schnell, ich gehörte zu Ihnen?

Das wäre ein weiterer inständiger Irrtum. Nationalismus und Geschlechterpolitik hängen sehr zusammen, aber wohl ebenfalls ganz anders als Sie meinen.

Gruss,
Ralf Bönt

Am 24.11.2017

Sehr geehrter Herr Bönt,

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Danke auch für den Hinweis auf Robert Laughlin (der mir noch nichts sagt) aber wenn er das Schrödiger-Expermient kommentiert/kritisiert hat, werde ich mir das einmal anschauen, das interessiert mich immer!

Ihre Anmerkung zu meiner Erwähnung Albert Einsteins habe ich leider nicht verstanden. Ich meine herauszulesen, dass Sie davon ausgehen, ich hätte mich über die “Richtigkeit seiner Theorie” geäussert, von der ich möglicherweise glauben würde, sie hinge “ab davon, wie man das Buch hielte etc.” Ich habe keine Ahnung von der Richtigkeit seiner Theorie. Alle sagen, die Relativitätstheorie sei bewiesen. Ich übernehme diese Ansicht einfach. Ich selbst kann etwa Zeitdilatation oder Gravitation als Krümmung des Raumes weder spüren noch nachprüfen. Ich bin nicht kompetent, zur Richtigkeit etwas zu sagen. Ich nehme einfach an, dass diese gegeben ist.

Was ich lediglich getan habe, ist eine persönliche, subjektive, philosophische Conclusio daraus zu ziehen. Wie eine persönliche, subjektive Schlussfolgerung “unzulässig” sein kann, wie Sie schreiben, erschliesst sich mir nicht. Es gibt Leute, die haben aus der Katastrophe von 1933 bis 1945 die Schlussfolgerung gezogen “Nie wieder Krieg” (auch nicht bei Faschismus). Andere dagegen haben aus dem gleichen Ereignissen die Schlussfolgerung gezogen “Nie wieder Faschismus” (notfalls lieber Krieg). Welche Schlussfolgerung ist “zulässig”, welche nicht? Ich weiss es nicht. Ich glaube auch nicht, dass man das sagen kann. Der eine zieht diese, der andere jene daraus. Auch aus Einstein kann man philosophisch – natürlich nicht physikalisch – diese oder jene Schlussfolgerung ziehen. Mich persönlich hat er gelehrt, dass es nur subjektive und keine objektiven Standpunkte gibt. Ich halte das für eine durchaus zulässige persönliche Schlussfolgerung. Sie dagegen mögen eine andere persönliche Schlussfolgerung aus Einstein ziehen: Anderer Mensch, andere Subjektivität, andere Schlussfolgerung. Ich sage ja nicht, aus Einstein ergibt sich folgende objektive Wahrheit . . . Ich sagen nur, aus ihm ergibt sich für mich folgende philosophische Einsicht . . . Und die lautet, dass etwas was sich von hier aus gesehen so darstellt, von dort ausgesehen ganz anders darstellt. Von hier aus gesehen, sieht die Tötung eines Menschen wie ein Verbrechen aus . . . von dort aus gesehen, erkenne ich die Person dieses Menschen vielleicht als Hitler und den Mörder als Graf Stauffenberg und nun sehe ich es nicht mehr als Verbrechen an, sondern als Befreiungstat . . . Und bei Einstein habe ich gelernt, wie radikal dieser Umstand im Universum ist, nicht mal Zeit und Raum sind fix. Ich habe nichts weiter beschrieben als, warum ich den Ausgangspunkt Ihrer Frage aus Ihrer ersten Nachricht “Ob ein Missverständnis vorliege” nicht verstanden habe. Wie das, was ich in bei Einstein persönlich mitnehme – also per se subjektiv ist – “unzulässig” sein kann, verstehe ich nicht, weil “unzulässig” ein Begriff aus der Sphäre des Objektiven ist, von der ich gar nicht gesprochen habe.

Ich glaube übrigens auch, dass es Wahres und Falsches gibt. Aber – ausser in der Mathematik – nur in der subjektiven Sphäre. Menschen setzen Normen und schaffen so ethisch Wahres und Falsches. Objektiv aber gibt es Wahres und Falsches nicht – wie gesagt, ausser in der Mathematik. Ja, 1 plus 1 ist 2 und so, aber das war es dann auch. Ob es gut oder böse ist ein “Unrecht” zu begehen (siehe Beispiel oben Hitler/Stauffenberg), das ist schon wieder subjektiv. Falls Sie der Ansicht sein sollten, es gebe – ausser in der Mathematik – tatsächlich objektiv Wahres und Falsches, dann haben wir einen Dissens. Denn nein, das glaube ich nicht. Das halte ich für einen Irrtum. Und erst recht glaube ich nicht, dass es in der Politik objektiv Wahres und Falsches gibt (etwa progressiv und reaktionär – progressiv kann heute richtig und morgen falsch sein, gleiches gilt für reaktionär.) Sie mögen anderer Meinung sein, ich bin es nicht.

Sehr geehrter Herr Bönt, ich spreche immer wieder Menschen an. Das ist mein Beruf. Es ist ein schöner Beruf, denn man lernt Menschen, Ideen und die Welt kennen. Jeden Tag habe ich mit einer reichen Vielfalt zu tun. Ich finde das toll. Ich finde es auch toll zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen sind, obwohl wir doch alle gleich konstruiert sind. Ich lerne diese Menschen kennen, in dem ich auf Ihre Artikel, Interviews, TV-Auftritt, Bücher etc, stosse . . . Ich denke dann, dies klingt ja interessant, dieses weniger . . . wie das jeder Mensch eben so macht . . . Wenn ich etwas Interessant finde, dann schaue ich näher hin und rufe die Person mal an . . . Aber natürlich tue ich eines nicht: Ich studiere nicht jemanden erst komplett. Ich habe Sie angefragt, weil ich Interessantes von Ihnen gehört habe. Nie habe ich behauptet, ich hätte Sie angefragt, weil ich mich ganz und gar für Ihre Person interessiere (manchmal entsteht so ein Interesse ganz und gar aus einem Medienkontakt als Folge . . . aber niemals ist das der erste Schritt). Ich glaube auch nicht, das die Redakteure des DLF sich vollkommen für Ihre Person interessiert haben, sondern für ihre Meinung zu einem Thema. So gehe ich seit Jahren in jedem Fall vor und noch nie hat jemand daran Anstoss genommen (ausser Ralph Giordano, der verlangt hat, dass ich erst alle seine Bücher lesen müsse, bevor ich ihn anrufen dürfe). Sonst sagen die Leute eher zu mir: “Im Gegensatz zu den meisten anderen Journalisten, habe Sie mein Buch zu dem Sie mich interviewen wollen, wenigstens gelesen.”

Vielleicht verstehe ich Sie falsch, aber ich lese aus Ihrem Satz “Haben Sie vielleicht nur gesehen, dass ich den Feminismus kritisiere und dachten schnell, ich gehörte zu Ihnen?” Kritik. Signalwörter wie “vielleicht nur” und “schnell” lassen mich dies vermuten. Ich verstehe diese Kritik aus den oben genanten Gründen nicht. Ich bin bei Ihnen verfahren, wie ich immer verfahre, wie ich mit allen verfahre, wie Journalisten überhaupt verfahren. Man kann dies sicher kritisieren, ich finde daran allerdings nichts Falsches. (Da ist es ja, das Falsche als Subjektives)

Ganz sicher aber, sehr geehrter Herr Bönt, habe ich NICHT gedacht “ich (Sie) gehörte zu Ihnen (mir)?”, wie Sie schreiben. Sehr geehrter Herr Bönt, wenn Sie das ernstlich denken, dann haben Sie – ich bitte Sie um Pardon – nichts, aber auch gar nichts von dem verstanden, was ich Ihnen zuvor und hier geschrieben habe. Alles was ich Ihnen geschrieben habe läuft darauf hinaus, Ihnen mitzuteilen, dass es für mich kein “wir” und “die” gibt (oberhalb der praktischen Alltagsebene). Entweder haben Sie mich konsequent missverstanden oder Sie projezieren diese Vorstellung, ich/wir (unsere Zeitung) seien eine abgeschlossene Gruppe von sich selbst auf uns. Dann denken Sie so und nicht ich. Das können Sie mir glauben oder nicht. Ich jedenfalls, denke so nicht (und zwar vor allem dank Albert Einstein).

Ich habe keine Ahnung, ob Nationalismus und Geschlechterpolitik zusammenhängen. Darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Das ist nämlich gar nicht mein Thema. Schön, dass Sie wissen, was ich angeblich darüber denke, ahne oder nicht ahne – ohne mich zu kennen, ohne mich zu fragen. Wissen Sie überhaupt, was ich über Nationalismus denke oder darunter verstehe? Wissen Sie, was ich über Geschlechterpolitik denke oder darunter verstehe? Entschuldigen Sie, aber Sie erwecken den Anschein – ich hoffe, ich unterstelle Ihnen nun nichts – dass Sie das tun, dass Sie glauben dies zu wissen. Ich frage mich woher, wenn ich für Sie doch (zwangsläufig) ein Fremder bin. Sie müssen folglich, anders kann ich es mir nicht zusammenreimen, von irgendwelchen Informationsstücken aus oder über unsere Zeitung messerscharf auf mich persönlich schliessen. Da ich jemand bin, wie ich hier ja nun lang und breit versucht habe darzustellen, der versucht, Menschen kennenzulernen und zwar um sie (in der Tiefe) kennenzulernen, bleibt mir so ein Verfahren, wie Sie es offenbar anwenden, ein unverständliches Rätsel.

Sehr geehrter Herr Bönt, wie immer danke ich Ihnen – ganz ehrlich gemeint – für Ihre Aufmerksamkeit und Geduld mit mir.

Mit freundlichen Grüssen aus Berlin
Moritz Schwarz

Datum: Dienstag, 5. Dezember 2017

Hallo Herr Schwarz, danke für die detaillierte Antwort. Freilich meinte ich eher die Zeitung, für die sich mich einladen, als Sie persönlich. Was ich andererseits nicht verstehe ist zB, dass Sie moderne Autoren scheuen, dann aber mit Einstein und Schrödinger argumentieren. Gibt es denn überhaupt für einen denkenden Menschen heute die Möglichkeit, sich der Moderne zu verweigern? Mich wundert der Versuch allein, er ist meiner Ansicht nach eine Kapitulation.

Ich nehme Ihre Zeitung als emanzipationsfeindlich wahr. Nun bin ich allerdings noch immer nicht sicher, ob ich ein Interview geben möchte oder nicht. An sich könnte es ja sinnvoll sein. Ich glaube allerdings kaum, dass Sie meine Antworten drucken werden, und bin mehr als ausgelastet. Wenn Sie jedoch mögen, senden Sie mir bitte Ihre Fragen zu. Dann schauen wir von da, ja? Falls das kein Vorgehen für Sie ist, finde ich das vollkommen okay.

Meinen Gruss, Ralf Bönt

8. Dezember 2017

Sehr geehrter Herr Bönt,

Haben Sie herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen.

Ich freue mich sehr, dass Sie mir – nach meinem Empfinden (Pardon, falls ich mich irre) – erstmals offen und menschlich schreiben (statt politisch und politisch voreingenommen) (Ich entschuldige mich gleich noch einmal für diese Bemerkung! – denn ich möchte nicht, dass Sie dies als Spitze oder “Attacke” gegen Sie verstehen . . . ich möchte nur meinen Eindruck schildern) (Und der ist ja, nach meiner eigenen Philosophie, immer vollkommen subjektiv und kann keinen Anspruch auf Wahrheit erheben! Also vielleicht habe ich mir das ja so auch nur eingebildet!?)

Ich hatte eben aus Ihren beiden ersten Repliken den Eindruck, dass Sie mich nicht als Individuum, sondern als eine Art politischen Zombie gesehen haben. Wie auch immer, ich danke Ihnen ganz, ganz herzlich, dass Sie mir mit Ihren jetzigen Zeilen ein anderes Gefühl geben.

übrigens ging es mir längst nicht mehr um das Interview. Ich habe Ihr Nein längst akzeptiert. Es ging mir tatsächlich um die Sache, also um den zwischenmenschlichen Austausch. Freilich, wenn Sie überlegen, doch ein Interview zu geben, sage ich nicht nein. Aber es ging wirklich nicht darum, Ihnen das aus dem Kreuz zu leiern.

Natürlich haben Sie ein Recht auf Ihr persönliches negatives Urteil über unsere Zeitung. Auch wenn ich das anders sehe, respektiere ich das selbstverständlich. Aber oft stecken hinter den Dingen, die einem selbst unsymapthisch sind, gar nicht die finstere Gesinnung, die man vermutet (manchmal allerdings auch doch – beides ist möglich), sondern einfach eine andere Art zu denken. Sobald man das erkennt, kann man seine negativen Gefühle abbauen. Ich sage das keineswegs nur an Ihrer Adresse, sondern ebenso an mich selbst (!), denn mir geht es natürlich ganz genau so wie Ihnen, auch ich bin natürlich voller Vorurteile und irrationaler Antipathien. Wir sind alles so, weil der Mensch so konstruiert ist (nehme ich an). Und ich muss mich jeden Tag disziplinieren, um damit verantwortungsbewusst und fair umzugehen. Und oft gelingt es mir zu meiner Schande nicht. Die Lehren, die ich für mich persönlich etwa aus Einstein gezogen habe, helfen mit dann mitunter zu erkennen, dass ich mehr Verständnis und Langmut mit anderen Menschen haben muss und sie nicht immer nur nach meinen Massstäben messen darf – eben weil mein Massstab relativ und nur meine “Wahrheit” und nicht die “Wahrheit” ist.)

Wie auch immer, ich verstehe Ihren Einwand zum Thema “moderne Autoren scheuen” und ich denke, teilweise haben Sie auch recht mit Ihrem Einwand. Der Grund für meine Reserviertheit da ist – nur kurz zu Erklärung -, dass moderne Autoren oft (meine persönliche Erfahrung) von ganz kleinen Dingen schreiben (von einem Hier und jetzt, von einer Mode, die man Gegenwart nennt – das, was nur jetzt gilt). Ich finde bei einem Autor wie Shakespeare dagegen die grossen und ewigen Dinge (Leben, Mensch sein, Welt) – eben das was immer und grundsätzlich gilt. Und mich interessiert der Mensch an sich eben mehr, als die vergängliche Mode von heute (morgen oder auch gestern). Ich habe aber natürlich nichts aus Prinzip gegen moderne Autoren – ich habe einfach nur mehr schlechte Erfahrungen mit ihnen, als mit Klassikern. Liegt aber vermutlich auch in der Natur der Sache, denn die Klassiker sind ja eine Auswahl.

Natürlich aber lese ich auch mal was modernes. Was ich etwa zuletzt gelesen habe und ganz grossartig finde, ist Jonathan Safran Foers “Alles ist erleuchtet” (2002) und “Evangelio” von Feridun Zaimoglu (2017).

Ihren Vorwurf, sich der Moderne zu verschliessen sei feige, finde ich gut. Ich meine zwar, so einfach ist es nicht, aber auch wenn also der Vorwurf so nicht ganz stimmt, wie ich meine, so enthält er auf jeden Fall auch etwas richtiges und Sie treffen da bei mir tatsächlich einen wunden Punkt. Ich glaube schon, dass ich in dieser Hinsicht zu einem gewissen Teil feige bin, ja das stimmt schon.

Ich kann Ihnen ja mal ein paar Fragen zusammenstellen und Sie können dann überlegen, ob Sie ein Interview machen wollen oder nicht. Aber wie gesagt, darum ging es mir längst nicht mehr. Und wenn Sie weiter nein sagen ist das selbstverständlich völlig in Ordnung.

Ich muss jetzt erstmal eine Woche ins Krankenhaus (Sportverletzung) und melde mich danach wieder. Aber ich meine, Sie sollten sich dann erstmal in Ruhe auf Weihnachten mit Ihrer Familie vorbereiten etc. und erst im Januar (oder wann Sie Zeit dafür haben) über das nachdenken, was ich Ihnen übernächste Woche schicke (Interviewfragen als Grundlage für Ihre Entscheidung ob oder ob nicht). Nichts drängt uns. Alles Gute für Sie und beste Grüsse aus Berlin!

PS: Lieber Herr Bönt, Friedrich Schorlemmer hat einmal gesagt “Worte öffnen Fäuste” – ich finde es sehr schön, dass uns beiden das gelungen ist! Für Ihren Anteil daran, meinen Respekt und Dank!

Mit freundlichen und meinerseites freundschaftlichen Grüssen
Moritz Schwarz

Datum: Dienstag, 12. Dezember 2017 11:45

Hallo Herr Schwarz, gut, lassen wir es doch lieber mit dem Interview. Ich habe eh im Moment genug mit dem Thema und an Büchern zu arbeiten. Danke allemal.

Foer und Zaimoglu gehören nicht zu meinen Lieblingsautoren, eher Camus, Sabato, Jelinek, der frühe Sartre. Auch Hemingway, vor allem der alte Mann und das Meer, wegen des zu weit gehens, das uns Männer so betrifft.

Das mit der Auswahl stimmt natürlich, ich lese selten in den Jahresproduktionen, leider lese ich sehr langsam, eine Lehre aus der Physik, die ich nicht los werde, das begrenzt den Pensum streng. Physik war aber das richtige Studium. Ich kann mir mein Denken nicht denken, sozusagen, ohne den Entropiesatz genau verstanden zu haben. Das hat etwas gedauert damals, denn anders als meinem ältester Sohn fällt mir Statistik nicht leicht, ich brauchte immer Wochen, um drin zu sein, egal ob als Student oder Tutor. Aber irgendwann versteht man, wieso offene Systeme stabil sind und geschlossene nicht. Was Struktur heisst, wie sich eine Struktur nährt. Es gibt informationstheoretische Definitionen zur Entropie, die sehr erhellend sind. Wenn man da durch ist, fügt sich von alleine, das man nur in offenen Gesellschaften leben kann z.B. –

Aber natürlich bin ich auch ein Fan der technischen Moderne und der graduellen, menschengemachten Schicksallosigkeit. Bei dem ganzen Religionskitsch derzeit, den man vom Feuilletonisten zu hören bekommt und auch vom Attentäter, frage ich mich oft, was man der Moderne denn vorwirft: Dass man noch immer nicht hundert wird und schon wieder die Fernbedienung des Fernsehers nicht findet? Nein, von Keplers Harmonielehre zur Entdeckung der Antimaterie: das ist schon eine Reise wert, und sie erfüllt auch. Dass wir unterwegs verstanden haben, was ein weibliches Ei ist und was eine Psyche, dass Leben immer neu entsteht und wachsen will, welche immensen Wachstumsmöglichkeiten jeder einzelne hat, welches Glück es bedeuten kann, zu einem Prozess dazuzugehören, was die Medizin können wird, wenn man kleiner Sohn alt ist, und dass eine aufgelegte Hand oder ein Lächeln beizeiten alles ist, was es an Glück gibt, das reicht mir am Ende eines Tages oft. Vielleicht ein Effekt der zweiten Lebenshälfte, aber wenn schon. Wie alt sind Sie?

Gute Besserung, was die Sportverletzung angeht. (Kenne mich in manchem aus.)

Grüsse, Ralf Bönt

19.12.2017

Sehr geehrter Herr Bönt,

Vielen Dank für Ihre Nachricht und vor allem für Ihre freundlichen Genesungswünsche!

Ja, ich versteh – ich hatte die Interviewanfrage, wie gesagt, nach Ihrer ersten Antwort eh schon geistig ad acta gelegt. Ich bin sogar der Meinung, selbst wenn jemand angesichts unserer Interviewanfrage 50:50 gespalten ist, sollte er es lieber nicht tun – weil ich nicht möchte, dass sich der Interviewpartner am Ende mit der Entscheidung unwohl fühlt. 51 Prozent positiv sollte er mindestens eingestellt sein – und bei Ihnen waren es ja deutlich spürbar weit weniger (vermutlich ursprünglich 0 Prozent). Da also das “Wohlbefinden” des Interviewpartners der Massstab ist, haben Sie die richtige Entscheidung getroffen. Ein Interview nur quasi “mir zu liebe” wäre zwar sehr nett, aber nicht richtig gewesen.

Nachdem ich neulich durch Sie, sehr geehrter Herr Bönt, gelernt habe, wer Robert Laughlin ist (und dass man Schrödingers Katze auch als Humbug sehen kann – das wusste ich nicht!), habe ich jetzt durch Sie von Ernesto Sabato erfahren! Der Wikipedia-Artikel ist leider kurz, liefert aber erste Informationen und passt ins Bild, das man sich macht (nicht negativ, sondern wertfrei gemeint – wir versuchen uns ja ständig, von allem um uns herum, ein Bild zu machen), wenn Sie ausserdem Autoren wie Camus, Sartre und Jelinek nennen. Ich füge das zusammen mit dem was Sie weiter unten in Ihrer Nachricht über Ihre Weltsicht schreiben, zu einem “Ganzen”, das es mir erleichtert, Sie mutmasslich besser zu verstehen. Ich bemerke sehr grosse Unterschiede zwischen Ihnen und mir – aber darum geht es ja nicht. Sondern darum, einen Eindruck zu erhalten, wie Sie die Welt empfinden und warum Sie folglich die Dinge bevorzugen, die Sie bevorzugen.

Und dann ist da natürlich noch die Frage, warum sind Sie so wie Sie sind? (Warum bin ich, wie ich bin? Warum ist jeder Mensch, wie er ist?) Ich frage mich, ist es die unterschiedliche Veranlagung oder ist es die unterschiedliche “Kultur” (unsere Gesellschaft besteht ja aus unterschiedlichen Gesellschaftssegmenten, die im Grunde jeweils eine eigenen Kultur haben) oder weil wir in etwas verschiedenen Zeiten aufgewachsen sind, das uns unterschiedlich macht? (Ich bin übrigens Jahrgang 1971) Wahrscheinlich eine Mischung aus allem – aber wie stark wirkt welcher Faktor?

Jedenfalls haben Sie offensichtlich ein positives Verhältnis zum Rationalismus, das wird erneut deutlich, während ich ein negatives zu ihm habe. Sie halten ihn für menschenfreundlich, ich halte ihn für menschenfeindlich. (Was er wirklich ist, weiss ich nicht … Sie wissen ja, nach meiner Ansicht gibt es ja eh keine objektive Wahrheit (ausser in der Mathematik/Physik)). Gleich sind wir beide also darin, dass wir beide das als gut bewerten, was menschenfreundlich ist. Ungleich aber in der Frage, welche Phänomene denn nun menschenfreundlich sind!? Vermutlich deshalb (weil Sie andere Phänomene für menschenfreundlich halten als ich) halten Sie “Links” für positiv und “Rechts” für negativ (und ich vice versa).

Abraham Lincoln hat einmal gesagt, dass wir Menschen unsere politischen überzeugungen aus unseren ängsten und Hoffnungen bauen. Jeder hat demnach also seinen ganz eigenen Weg zu seiner politischen überzeugung. Und statt einander abzuwerten, so meine ich jedenfalls, – also statt zu schimpfen “Du Blöder Linker!/Du Blöder Rechter!” – sollten wir lieber fragen, wie und warum ist mein Gegenüber links oder rechts geworden und was meint er damit – und also den Menschen hinter der politischen Meinung verstehen. Niemand ist gut oder schlecht weil er links oder rechts ist. Vielmehr gibt es unter Linken wie Rechten gute und schlechte Menschen.

Bedanken, sehr geehrter Herr Bönt, möchte mich ich noch ausdrücklich bei Ihnen für Ihre so spürbar offene und ehrliche Schilderung dessen, was Sie persönlich bewegt vor allem im letzten Absatz Ihrer Nachricht. Man gewinnt dort ein gutes Gefühl für Ihre positive Einstellung zu Wissenschaft und Fortschritt (Rationalismus), das einem selbst diese anfängt sympathisch zu machen (weil man so für einen Moment auf sie durch Ihre positive Brille schaut, statt durch meine eigene negative).

Danke auch für den Hinweis auf die Entropie, die ich – ohne sie je richtig verstanden zu haben, weil mein P.M.-Wissen darüber ebenso unvollständig ist wie über die Relativitätstheorie – instinktiv auch immer schon für ein faszinierendes Phänomen gehalten habe (das nebenbei (für mich persönlich natürlich hauptsächlich!) ein grosses philosophisches Potential zu haben scheinen). Falls Sie je in Berlin sind und Zeit & Lust haben, sind Sie ja herzlich zu uns auf eine Tasse Kaffee eingeladen und ich wäre dankbar, dann mehr darüber erklärt zu bekommen – und vor allem über die Folgeerkenntnis, dass geschlossene Systeme instabil sein müssen und nur offene sich bewähren. Dieser übertrag klingt sehr interessant.

Oh je, nun habe ich schon wieder viel zu viel geschrieben und Ihnen damit Zeit (Lesezeit) gestohlen, Pardon! Noch einmal vielen herzlichen Dank für unseren Austausch, sehr geehrter Herr Bönt – für Ihre Geduld mit mir und Ihre Mühe. Hoffentlich haben Sie und Ihre Familie frohe Weihnachten und kommen gut in das neue Jahr 2018 – ich wünsche es Ihnen jedenfalls von Herzen!

Alles Gute und auf ein Wiedersehen vielleicht ja mal persönlich in Berlin!?

Mit freundlichen Grüssen
Moritz Schwarz